Wie wir Trader beim Risikomanagement unterstützen
Seit 2019 entwickeln wir Bildungskonzepte rund um Stop-Loss-Strategien. Was als kleine Initiative begann, ist heute eine Plattform für Trader, die sich ernsthaft mit Verlustbegrenzung beschäftigen wollen.
Der Weg zu durchdachten Stop-Loss-Ansätzen
Unsere Entwicklung zeigt, dass gutes Risikomanagement kein Hexenwerk ist – aber Geduld und realistische Erwartungen braucht.
2019 – Erste Schritte
Wir starteten mit Workshops für Einsteiger, die immer wieder dieselben Fehler machten. Keine Stop-Losses, zu große Positionen, emotionale Entscheidungen. Also haben wir angefangen, Grundlagen zu vermitteln – ohne große Versprechungen.
2021 – Praktische Vertiefung
Nach zwei Jahren merkten wir: Theorie allein reicht nicht. Deshalb entwickelten wir Übungsszenarien mit historischen Marktdaten. Trader konnten verschiedene Stop-Loss-Varianten testen und sehen, was in bestimmten Phasen funktioniert hätte.
2023 – Anpassung an volatile Märkte
Die Inflation brachte neue Herausforderungen. Viele unserer Teilnehmer fragten nach Strategien für unruhige Zeiten. Wir passten unsere Inhalte an und zeigten, wie man Stop-Losses dynamisch anpasst – je nach Volatilität.
2025 – Fokus auf individuelle Ansätze
Heute bieten wir keine Universallösungen mehr an. Jeder Trader hat andere Ziele, ein anderes Nervenkostüm und andere Zeithorizonte. Wir helfen dabei, einen persönlichen Ansatz zu finden, der zur eigenen Situation passt.
Worauf wir Wert legen
Ehrlichkeit vor Marketing. Realismus vor Hype. Das klingt langweilig – aber genau so arbeiten wir.
Keine Gewinnversprechen
Wir zeigen Möglichkeiten zur Verlustbegrenzung. Ob jemand damit profitabel wird, hängt von vielen Faktoren ab – die meisten davon außerhalb unseres Einflusses.
Praxisnähe statt Theorie
Charts aus Lehrbüchern sind schön glatt. Echte Märkte sind chaotisch. Wir arbeiten mit realen Beispielen, zeigen auch gescheiterte Trades und besprechen, was schiefging.
Zeit einkalkulieren
Risikomanagement lernt man nicht in zwei Wochen. Unsere Programme laufen deshalb mindestens über mehrere Monate. Wer im September 2025 anfangen möchte, sollte sich jetzt anmelden.
Individuelle Perspektiven
Ein Daytrader braucht andere Stop-Loss-Konzepte als ein Swingtrader. Ein risikoscheuer Anleger andere als jemand mit hoher Risikobereitschaft. Wir passen Inhalte an verschiedene Profile an.
Warum Stop-Losses oft versagen
Die meisten Trader setzen Stop-Losses zu eng oder zu weit. Zu eng bedeutet häufige Ausstopps durch normale Schwankungen. Zu weit bedeutet große Verluste, wenn es wirklich bergab geht.
Wir analysieren mit Teilnehmern, wie man eine Balance findet – basierend auf Volatilität, Zeithorizont und persönlicher Risikotoleranz. Das ist keine exakte Wissenschaft, aber es gibt Anhaltspunkte.
Dynamische Anpassungen in volatilen Phasen
Ein fixer Stop-Loss funktioniert gut in ruhigen Märkten. Sobald die Volatilität steigt, wird es kompliziert. Sollte man den Stop weiter setzen oder enger?
Unsere Ansätze zeigen, wie man ATR-basierte oder prozentuale Anpassungen vornimmt. Nicht als heiligen Gral, sondern als Werkzeug, das man verstehen sollte.
Psychologie und Disziplin
Der beste Stop-Loss nützt nichts, wenn man ihn ständig verschiebt. Das größte Problem ist nicht technischer Natur – es sind die eigenen Emotionen.
Wir besprechen typische Fallen: Hoffnung auf Erholung, Angst vor Realisierung von Verlusten, Overconfidence nach Gewinnen. Ohne moralischen Zeigefinger, aber mit klaren Beispielen.
Langfristige Perspektive entwickeln
Viele Trader denken in einzelnen Trades. Risikomanagement funktioniert aber nur über eine Serie von Entscheidungen. Ein guter Stop-Loss heute kann morgen schlecht aussehen – und umgekehrt.
Unsere Programme helfen dabei, einen längeren Zeithorizont zu entwickeln. Die nächsten Kurse starten im Herbst 2025, Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Wer hinter Bylvextron steht
Zwei Leute mit unterschiedlichen Hintergründen, aber einer gemeinsamen Überzeugung: Trading-Bildung braucht mehr Realismus.
Leonhard Fußeder
Programmleitung & Konzeptentwicklung
Hat selbst Jahre gebraucht, um konsistentes Risikomanagement zu verstehen. Entwickelt heute Lernformate, die weniger Zeit verschenken als sein eigener Weg damals. Mag klare Worte und ungeschönte Beispiele.
Saskia Großkopf
Didaktik & Teilnehmerbetreuung
Kommt ursprünglich aus der Erwachsenenbildung. Sorgt dafür, dass komplexe Inhalte verständlich bleiben – ohne zu vereinfachen. Koordiniert Kurse und beantwortet die Fragen, die sich Teilnehmer nicht zu stellen trauen.